FOhlmann

Florian Ohlmann

Lido

Florian Ohlmann hatte als 26-Jähriger einen Sechser im Lotto. Oder das, was für einen jungen Koch so etwas wie ein Sechser ist. Nach seiner Ausbildung im Hotel Roshop in Barnstorf und Tätigkeiten in diversen Restaurants in Bremen und Hamburg (wo er u.a. mit Tim Mälzer kochte) setzte er sich in den Kopf, nach Paris zu gehen. Er bewarb sich in den 15 wichtigsten Restaurants rund um den Eiffelturm. Und bekam sofort einen Rückruf vom Restaurant Relais du Parc. Alain Ducasse, drei Michelin-Sterne. Bingo! Gute drei Jahre blieb er an der Seine und beim ganz großen Meister der Kochkünste, dann kam er an den Rhein. Seit Oktober 2008 kocht er nun im Düsseldorfer Hafen so, wie er es bei Ducasse gelernt hat: Schnörkellos, aber mit besten Produkten, Liebe zum Detail und äußerster Küchendisziplin.

Wie sind Sie zum Kochen gekommen?

Dazu gibt es keine romantische Geschichte. Klar, auch meine Oma hat immer toll gekocht und ich habe seit jeher gern gegessen. Das ist eigentlich schon alles, der Rest war Zufall.

Was ist Ihr Lieblingsgericht?

Ein ausdrückliches Lieblingsgericht habe ich nicht. Aber ich liebe Rotbarbe – und Schmorgerichte.

Wo würden Sie gern mal essen gehen?

Bei Alain Passard, in seinem Restaurant L’Arpège in Paris. Da war ich zwar schon mal, aber da würde ich sofort wieder hingehen. Er ist einer der größten Köche der Welt (drei Michelin-Sterne, Anm.d. Red.) und hat sich vor einigen Jahren entschlossen, ganz auf die Zubereitung von Fleisch und Fisch zu verzichten und sich auf Gemüse zu konzentrieren. Er hat überall in Frankreich seine eigenen Gemüsegärten.

Und wo gehen Sie gern in Düsseldorf und Umgebung essen?

Zum Beispiel ins Le Moissonnier in Köln

Was machen Sie, wenn Sie nicht kochen?

Mich um meine Frau kümmern.

Sport?

Sonntags gehe ich laufen.

Wer kocht bei Ihnen zu Hause? 

Meine Frau.

Was gibt es dort?

Was Einfaches: Pasta, Pfann- und andere Kuchen und Torten. Meine Frau backt ganz hervorragend.

Ihr Lieblingsbuch?

Es gibt keines, das ich zweimal gelesen hätte.

Ihr Lieblingsfilm?

„Ne le dis à personne“ von Guillaume Canet, ein Thriller à la Hitchcock.

Welchen Rotwein hätten Sie gern in Ihrem Keller?

Na, die großen Bordeaux-Weine natürlich. Aber dazu fehlt uns hier die Lagerkapazität.

Mit wem würden Sie gern in Ihrem Restaurant ein Glas trinken?

Hmmm – alle, die ich bisher gefragt habe, haben meine Einladung gerne angenommen. Es gibt niemanden Bestimmten.

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