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Oliver Neuhoff 

Klosterhof Bistro im Maxhaus

Nach seiner Ausbildung bei dem Elsässer Paul Rettich und im Verlauf seiner weiteren Karriere bereitete Oliver Neuhoff vor allem Französisches und Italienisches zu: In zahlreichen Restaurants im Rheinland, in Hamburg und München und in seinen Jahren als freier Koch auch in Südfrankreich, wo er in einer Villa hoch oben über’m Meer ein Cannes-Rolle- Filmteam mit Gästen bekochte. In seinem eigenen Bistro nun zählt weniger die nationale Herkunft einer Speise: „Mittlerweile koche ich, wenn man so will, überregional. Alles, was gut schmeckt und tagesfrisch zu haben ist, und zwar sehr direkt und ohne Firlefanz. Qualität, wenn möglich Bio-Qualität, beste und frische Zutaten, das sind die wichtigsten Kriterien“. Und so werden die größtenteils unkomplizierten Gerichte, die Oliver Neuhoff in seinem 2008 eröffneten Bistro anbietet, zu kleinen, feinen Köstlichkeiten. Diese sind a la carte allerdings nur tagsüber zu genießen: Carpe Diem heißt das Motto im tageslichtdurchfluteten Klosterhof des Düsseldorfer Maxhauses. Abends machen Neuhoff und sein Team am gleichen Ort individuelle Menüwünsche wahr, für Gesellschaften für bis zu 199 Personen. Oder sie gestalten zauberhafte Motto-Dinner.

Wie sind Sie zum Kochen gekommen?

Mein Vater war in meiner Jugend ein passionierter Hobbykoch und Muttern hat auch immer gut gekocht, von daher war ich es gewohnt, immer gut zu essen und habe früh gelernt, bewusst zu genießen. Nach diversen Praktika in anderen Berufen habe ich dann mit 19 Jahren auch eines in einer Küche gemacht. Bingo, das war’s.

Was ist Ihr Lieblingsgericht?

Das gibt es so nicht, das hängt von der Tagesform und dem Angebot ab.

Wo würden Sie gern mal essen gehen?

Ich würde gerne mal ausprobieren, ob an dem Mythos Alain Ducasse was dran ist.

Und wo gehen Sie gern in Düsseldorf und Umgebung essen?

Ich gehe selten essen, aber zuletzt war ich hier in Düsseldorf im Lido – auch wegen Ducasse – und im Mönchenwerth.

Was machen Sie, wenn Sie nicht kochen?

Arbeiten. Ich fürchte, ich bin etwas arbeitswütig. Natürlich muss ich mich auch um die Verwaltung meines Bistros kümmern. Außerdem habe ich einen großen Garten, da wächst ganz viel, was verarbeitet werden muss und manchmal auch im Bistro verwendet wird. Im Herbst gehe ich gerne in den Eifeler Wald und finde Pilze, mitunter für unsere Küche hier. Irgendwie dreht sich in meinem Leben immer vieles um das Kochen .

Sport?

Ich gehe gerne wandern und regelmäßig laufen.

Wer kocht bei Ihnen zu Hause?

Ich!

Was gibt es dann?

Leichte Küche: Pasta, Fisch, Bio-Geflügel, aber immer warm und richtig frisch gekocht.

Ihr Lieblingsbuch?

Wassermusik von T.C. Boyle.

Ihr Lieblingsfilm?

“Die Ehre der Prizzi” von John Huston, u.a. weil ich Jack Nicholson als Schauspieler sehr mag

Welchen Rotwein hätten Sie gern in Ihrem Keller?

Wenn schon, denn schon: Eine oder gar zwei Flaschen Romanée Conti hätte wohl jeder gern.

Mit wem würden Sie gern in Ihrem Restaurant ein Glas Wein trinken?

Mit Angela Merkel. Mit ihr würde ich gerne über die Grundfragen des Lebens diskutieren.

 

 

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