Paul Meister
Roberts Bistro
Roberts Bistro ist das wahrscheinlich populärste Restaurant der Stadt: Jeder Düsseldorfer kennt es, fast jeder liebt es auch und hat unter den zahlreichen französischen und manchmal auch deutschen Klassikern seine Lieblingsspeise. Inhaber und Küchenchef Paul Meister, „äschter“ Düsseldorfer Jung und leidenschaftlicher Fortuna-Fan, hat Ende der Achtziger seine Ausbildung in Roberts Bistro gemacht. Und ist zurückgekommen – nach einigen bemerkenswerten Zwischenstationen: St. Moritz, 5-Sterne-Hotel Kulm. Steevort-Hasselt, Belgien, Scholteshof, damals 19,5 Gault-Millau-Punkte. Brüssel, Au Trèfle a quatre, damals 19 Gault-Millau-Punkte. Westminster Hotel, Le Touquet Paris-Plage. Und auch: München, Aubergine, Witzigmann. Dann rief Ex-Chef Robert Hülsmann aus Düsseldorf an. Paul Meister wurde 1995 Teilhaber, 1998 gemeinsam mit Rolf Peters Inhaber von Robert’s Bistro. „Da war’s aus“, so Meister schmunzelnd.
Wie sind Sie zum Kochen gekommen?
Vor allem ziemlich spät. Ich habe zunächst den Beruf des Restaurantfachmanns erlernt und dann vor allem Musik gemacht, hatte aber immer den Wunsch, ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Also habe ich bei Robert Hülsmann eine Ausbildung absolviert. Da war ich schon weit in den Zwanzigern.
Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Coq au Vin.
Wo würden Sie gern mal essen gehen?
Da gibt es nichts Bestimmtes. Immer die nächste Adresse.
Und wo gehen Sie gern in Düsseldorf und Umgebung essen?
Wenn, dann ins Nagaya. Das ist spannend, da gibt’s Überraschungen.
Was machen Sie, wenn Sie nicht kochen?
Dann gehe ich zu Fortuna.
Sport?
Ja, in der Pause zwischen den Küchenzeiten: Fußball, Tennis, Boxen, Laufen.
Wer kocht bei Ihnen zu Hause?
Ich selbst.
Was gibt es dann?
Wenn es kalt ist, Hühnersuppe oder Rindfleischeintopf oder sowas. Wenn es Spargel gibt, dann Spargel. Je nach Jahreszeit halt.
Ihr Lieblingsbuch?
Hab ich keines, aber in meinem letzten Urlaub habe ich Hemingway und Sartre gelesen. Toll!
Ihr Lieblingsfilm?
“True Romance” von Tony Scott.
Welchen Rotwein hätten Sie gern in Ihrem Keller?
Den, der gut ist und nie ausgeht. Ich bin kein Teuerwein-Fetischist.
Mit wem würden Sie gern in Ihrem Restaurant ein Glas Wein trinken?
Mit Gérard Depardieu. Mit dem kann man sicher am besten trinken.




